
Krippenspiel „Auf dem Weg nach Bethlehem“
24. Dezember 2025
Konfis auf Gottsuche – Was kommt danach?
24. Januar 2026„Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ (Dtn 6,5)
Der Monatsspruch für den Jänner erinnert uns daran, dass Gott den ganzen Menschen im Blick hat. Nicht nur einen Teil von uns, nicht nur den frommen Moment oder den stillen Gedanken – sondern unser Herz, unsere Seele und unsere Kraft.
Gott ist dem Herzen nahe. Dort, wo Gedanken kreisen, wo Sorgen wohnen und Hoffnungen wachsen. In allem, was uns bewegt, dürfen wir wissen: Gott hört zu. Wir müssen nichts ordnen oder schönreden. Er kennt unser Herz und hält es aus – auch dann, wenn es müde, unruhig oder schwer ist.
Gott ist der Seele nahe. Er ist da, wo unser Leben verwundbar ist, wo wir uns nach Sinn, Trost und Halt sehnen. Gottes Nähe zeigt sich in Momenten des Aufatmens, im Gefühl von Geborgenheit, in der Erfahrung: Ich bin mehr als meine Leistung. Mein Leben ist getragen.
Und Gott ist unserer Kraft nahe. Er begleitet unser Tun, unsere Schritte im Alltag, unsere Verantwortung und unser Engagement. Wo uns die Kraft fehlt, schenkt er neue. Wo wir überfordert sind, lädt er uns ein, Lasten abzugeben. Gottes Nähe wird spürbar, wenn wir merken: Ich muss nicht alles allein tragen.
Dieser Vers ist keine Forderung, sondern eine Zusage: Gott ist da – in unserem Denken und Fühlen, in unserem inneren Leben und in unserem Handeln. Wer sich ihm anvertraut, darf erfahren, dass seine Liebe stärkt, sammelt und trägt – mit Herz, Seele und Kraft.





